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| Die „Jugend musiziert“-Teilnehmer und deren Lehrer (v.l.): Paul Bartoschek, Anna-Lena Horst, Michael Huth, Paula Kokel, Karin Knöfel, Anna Skaisgirski, Bettina Berg und Florian Hinz. |
WETTBEWERB Die Malchiner nehmen an „Jugend musiziert“ in Neubrandenburg teil.
Malchin (FZ). „Mit jedem Tag bin ich ein wenig aufgeregter“ sagt Anna Skaisgirski und freut sich auf ihren großen Auftritt am Sonnabend in der Musikschule Neubrandenburgs. Dort wird sie zusammen mit Paula Marie Kokel bei dem jährlich stattfindenden Wettbewerb „Jugend musiziert“ gemeinsam auf dem Klavier spielen. Trotz ihrer noch jungen neun Jahre haben sich die beiden seit zehn Monaten mit einem zehnminütigen, schon sehr professionell anmutenden Programm auf den Ausscheid vorbereitet und hoffen, auf der Bühne am Wochenende genauso gut zu spielen, wie bei all den Probevorspielen. Eine besondere Herausforderung war es für die beiden Mädchen, dass sie für eine optimale Vorbereitung abwechselnd bei ihren Lehrerinnen Bettina Berg und Ines Guderle in Dargun und Stavenhagen unterrichtet wurden.
Ähnlich aufgeregt sind auch Anna-Lena Horst und ihr Begleiter Florian Hinz. Anna-Lena stellt sich in der Wertung „Blockflöte“ der Konkurrenz und wird von Florian begleitet. Nicht nur, dass Anna-Lena während ihres Programms zwei Mal das Instrument wechseln muss: für Florian, der im zweiten Teil des Programms Klavier spielt, wird extra für diesen den Anfang des Auftritts ein Spinett, was eine spezielle Bauart des Cembalos ist, nach Neubrandenburg gebracht. Für die beiden Lehrerinnen Karin Knöfel und Bettina Berg ist es die Mühe wert, da so der barocke Klang der Sonate des Komponisten James Hook am besten zur Geltung kommt. „Das ist ganz schön kompliziert“ meint Florian, „weil man sich auf die Instrumente jedes Mal vollkommen neu einstellen muss. Während des Wertungsvorspiels darf da nichts schiefgehen“.
Paul Bartoschek hingegen wirkt sehr gelassen, als er in seine Trompete bläst und Stücke von Joseph Haydn und Kurt Schwaen intoniert. „Die Schwierigkeit ist, dass der Ansatz stimmt“ sagt sein Lehrer Michael Huth, „und das kann man leider nicht immer planen!“. Da spielt natürlich auch die Tagesform eine Rolle. Die Vorbereitung stimmt auf jeden Fall.
Zu hoffen bleibt, dass die fünf Schüler und Schülerinnen mit tollen Erlebnissen, vielleicht sogar einer guten Platzierung, vor allem aber mit dem Gefühl, auf der Bühne alles gegeben zu haben, nach Hause kommen und mit neuen Anregungen und Elan weiterhin viel Freude mit ihrem Instrument haben werden.
Nordkurier, 24.01.2009 Die Bilder des Wettbewerbs und der Vorbereitung können Sie hier einsehen.
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