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Musikalischer Erfolg in Neubrandenburg PDF Drucken E-Mail

Florian Hinz und Anna-Lena Horst kurz vor ihrem Wertungsspiel

Mit glücklichen Gesichtern verließen die fünf Musikschüler die Bühne auf der die Preisverleihung von „Jugend musiziert“ stattfand.

Malchin (FZ).Die Aufregung hat sich gelohnt. Da sind sich Florian Hinz und Anna-Lena Horst einig. Beide haben am Abend vor dem Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Neubrandenburg lange nicht einschlafen können, da sie auf der Bühne nur eine einzige Möglichkeit haben, das monatelang geübte Programm darzubieten. Diese Chance haben sie, wie auch ihre drei Mitstreiter der Regionalmusikschule, am Wochenende in Neubrandenburg genutzt. Dort haben sie sich mit 187 Musikern aus den süd-östlichen Kreisen Mecklenburgs den Fachjurys gestellt.

Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache, so haben Florian und Anna-Lena im Duo Blockflöte und Klavier, Anna Skaisgirski und Paula-Marie Kokel im Klavierduo und Paul Bartoschek in der Kategorie „Trompete solo“ fünf erste Preise mit nach Hause nehmen können.

Auch wenn es in den zahlreichen Probevorspielen nicht immer so klang, wie es sich die Musikschüler gewünscht hätten, in Neubrandenburg haben sie gezeigt, dass sie in Extremsituationen über sich hinauswachsen können. Souverän stellten sie sich den Juroren in nicht gerade einfachen Programmen, wo Florian und Anna-Lena von der Alten Musik bis zu modernen Stücken das gesamte Spektrum der Blockflötenliteratur ausloteten, wo Anna und Paula-Marie sich die 88 Tasten eines Klaviers teilten und wo Paul einen musikalischen Bogen über ein 20-minütiges Programm mit drei Jahrhunderten Musik spannen musste.

Gerade für einen solchen Wettbewerb ist die familiäre Unterstützung sehr wichtig. So haben Eltern, Geschwister und Großeltern einen großen Anteil am Erfolg der Musiker. Vor allem aber ist die Arbeit der Lehrerinnen Bettina Berg, Ines Guderle, Karin Knöfel und des Lehrers Michael Huth nicht zu vergessen. Sie haben das Programm speziell für die Schüler ausgesucht, über Monate hinweg mit ihnen gearbeitet, ihre Freizeit für zahlreiche Übestunden verwendet und auch bei kleinen Niederlagen auf dem beschwerlichen Weg zur Perfektion mit Trost beiseite gestanden.Mit dem Glücksgefühl einer erfolgreich beendeten, monatelangen Arbeit haben die fünf Instrumentalisten eine weitere Stufe in ihrem musikalischen Lebenslauf erklommen und sind nun gewappnet, sich neuen Herausforderungen auf ihrem Instrument zu stellen.

Die Bilder des Wettbewerbs und der Vorbereitung können Sie hier einsehen.
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