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Internationales Flair bieten ungarische, luxemburgische und deutsche Jugendliche beim Abschluss-Konzert von Europart 2009. Immer wieder „schwappte“ am 13. Juni die Laola-Welle durch die Malchiner Turnhalle am Zachow. War die Woge der Beigeisterung nur für einen kurzen Moment verebbt, stimmten sangeskräftige junge Männer mit luxemburgischem Akzent aus voller Brust den so vollends zum Flair des Abends passenden Partyklassiker „Ein Prosit auf die Gemütlichkeit“ an. Den Grund zum feiern hatten sich die gut gelaunten jungen Männer, Frauen und Kinder selbst gegeben. Drei Stunden lang hatten die jungen Leute aus Luxemburg, Ungarn und Malchin zum Finale des Jugendtreffens „Europart 2009“ ein grandioses Abschlusskonzert in der Zachow-Turnhalle abgeliefert. In der ursprünglichen Planung waren für das Konzert eigentlich nur neunzig Minuten vorgesehen. Aber gerade die Luxemburger und Ungarn hatten sich wohl gedacht: Wer mehr als tausend Kilometer anreist, der darf bei seiner Programmgestaltung auch schon mal ein wenig überziehen. Die Einzigen, die wegen des Konzerts in Überlänge schon etwas ungeduldig wurden, waren die Damen und Herren vom Büffet. Die hatten pünktlich aufgetafelt, mussten sich aber noch mehr als eine Stunde in Geduld üben. Auf der Bühnenfläche wurde von den jungen Akteuren so ziemlich alles geboten, was ein internationales Konzert so zu bieten haben muss: Die Eurovisionsmelodie und die Nationalhymnen aller drei Länder als „staatstragendes“ Element und das Ganze gemischt mit ungarischer Folklore, Flamenco made in Luxemburg und klassischen Stücken von Malchiner Gitarrenspielern und Streichern. Eine Gänsehaut lief so manchen der Zuschauer über den Rücken als ein ungarisches Mädchen mit begnadeter Stimme Andrea Bocellis „Time to say good bye“ anstimmte. Und auch wenn am 13. Juni nach drei Tagen Europart die Zeit zum Abschied nehmen gekommen war, ein Widersehen wird es auf jeden Fall geben. Beim Europart-Treffen im nächsten Jahr in Luxemburg. Ausdrücklich bedankten sich die Bürgermeister der Partnerstädte am Sonnabend noch einmal für die herzliche Betreuung und die perfekte Organisation der Malchiner Gastgeber.
Thomas Koch, Malchiner Generalanzeiger 15. Juni 2009
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