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Minister Tesch verleiht der Regionalmusikschule Malchin die staatliche Anerkennung
„Tradition und Innovation – Das leisten die Musikschulen und sind somit ein bedeutender Teil der kulturellen Grundversorgung“ betont Bildungsminister Henry Tesch. Mit dem Titel „Staatlich anerkannte Musikschule in Mecklenburg-Vorpommern“, den der Minister der Musikschulleiterin am Montag überreichte, ist die Malchiner Musikschule landesweit eine der ersten, welche die harten Kriterien erfüllt. Mit dieser Anerkennung werden gemeinnützige von kommerziellen Musikschulen unterschieden.
Für die Schüler bedeutet dies vor allem, dass sie durch die Förderung von Land und Kommunen qualitativ hochwertigen Unterricht zu sehr günstigen Konditionen erhalten. „Lediglich 38% der entstehenden Kosten werden durch die Schüler und Eltern getragen“ berichtet Karin Knöfel. Seit über zwanzig Jahren steht sie an der Spitze der Malchiner Musikschule, die sich seit ihrer Gründung kontinuierlich entwickelt hat. Unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Schule nicht nur den umfangreichen Kriterien der staatlichen Anerkennung sondern auch denen des „Verbandes deutscher Musikschulen“ entspricht. Über 800 Schüler haben hier die Gelegenheit so gut wie alle Instrumente bei erfahrenen Musik-Pädagogen zu erlernen.
Selbstverständlich erhalten die meisten Schüler instrumentalen und vokalen Unterricht. Das Zusammenspiel in den zahlreichen Musiziergruppen und Ensembles, der Gehörbildungs- und Theorieunterricht, die Studienvorbereitung und das Erproben des eigenen Könnens in den über 100 Konzerten gehören jedoch ebenso zum Angebot der Musikschule. Mit dem Baby-Musikgarten, der Musikalischen Früherziehung und Grundausbildung kommen schon die Kleinsten in den Genuss der Musik.
„Die Bedingungen einer staatlichen Anerkennung können nicht alle Musikschulen erfüllen“ erklärt Karin Knöfel „allem voran muss die Qualität stimmen.“ Qualität, die durch verschiedene Maßnahmen geschaffen, erhalten und ausgebaut wird. Zum einen werden ausschließlich ausgebildete Fachlehrer eingestellt, die sich regelmäßig weiterbilden und nach vorgegebenen Lehrplänen unterrichten. Weiterhin muss der überwiegende Teil der Unterrichtsstunden von fest angestellten Kollegen erteilt werden, da nur unter diesen Voraussetzungen die zahlreichen Konzerte und Projekte ermöglicht werden können. Zuletzt gehört seit dem letzten Jahr auch die regelmäßige Durchführung eines Qualitätsmanagementprozesses zu den Aufgaben der Musikschule. „Wir möchten die Prozesse, die im Unterricht und in der Verwaltung unserer Musikschule täglich ablaufen, optimieren und uns für die Schülerinnen und Schüler so attraktiv wie möglich machen“ beschreibt Karin Knöfel das „Qualitätssystem Musikschule“, welches gemeinsam mit einer unabhängigen Organisationsberatung durchgeführt wird. „Vor den Sommerferien haben wir eine Elternbefragung durchgeführt, über deren Ergebnisse wir mehr als stolz sein können“ freut sich die Leiterin, schließlich wurde die Musikschularbeit von den Schülern und Eltern mit „gut“ bis „sehr gut“ bewertet, „außerdem haben wir jetzt noch mehr Ideen, mit der wir unsere Arbeit noch ein bisschen besser machen können!“
Mit den Worten „Musikschulen sind in den Regionen die Kompetenzzentren für musikalische Bildung“ zeigt sich Bildungsminister Tesch von der Qualität der ausgezeichneten Musikschulen überzeugt und betont, dass jeder Euro für die Kultur eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft ist.

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