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Viele Preise für Malchiner Musikschüler beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert"
Die Organisatoren des jährlich stattfindenden Wettbewerbs "Jugend musiziert" haben sich ein wunderschönes Frühlingswochenende ausgesucht. Noch dazu in der reizvollen Hansestadt Wismar, in deren sonnigen Altstadt alles fußläufig erreichbar ist. In den zwei Tagen wurden 151 Wertungsspiele an fünf, zentral gelegenen Orten ausgetragen, alle Leistungen von einer Jury gewertet.
Die acht Malchiner, die sich in der 120 km entfernten Stadt der Jury und der Konkurrenz stellten, haben bis zu dem Wochenende ein langes und straffes Programm gehabt. Ein solcher Wettbewerb benötigt schließlich eine gute und lang angelegte Vorbereitung. Bereits Anfang des letzten Jahres wurde das Programm von den Lehrern zusammengestellt, kurz darauf erlernten die Schüler die Stücke. Bis jede Note sitzt, jeder musikalische Bogen besprochen und jeder Fingersatz funktioniert ist viel Arbeit nötig. Arbeit, welche Schüler und Lehrer sehr fordert. Zahlreiche Vorspiele in der Musikschule sind hierbei ebenso wichtig wie der Unterricht.
Letztlich haben alle acht Musiker bereits den Regionalwettbewerb für sich entscheiden können - was bereits eine beachtliche Leistung ist! In der Zeit nach dem Regionalwettbewerb wird die Vorbereitung sogar noch intensiviert: Meisterkurse mit Professoren, Extraproben und Vorspiele sollen das Programm und die Stücke verfeinern und die Bühnenpräsenz stärken. Bis zu der entscheidenden Viertelstunde, die dann perfekt klappen muss. Die ganze Vorbereitung unzähliger Unterrichts-, Übe- und Vorspielstunden muss dann in einem einzigen Versuch vorgetragen werden. Und funktionieren.
Wenn das Werk dann vollbracht ist, fällt eine Last von den Schultern der Schüler. Und auch von den Lehrern: "Ich bin so aufgeregt" erklärt Karin Knöfel, Leiterin der Malchiner Musikschule und zugleich Lehrerin des Blockflötentrios, "ich glaube, dass ich viel nervöser als die Schüler bin!". Erst wenn der letzte Ton gespielt, die Verbeugung und der Abgang von der Bühne gut geklappt hat, schwindet die Anspannung. Die eigene Leistung ist vollbracht und nun beginnt das Warten.
Bis zum Abschlusskonzert, welches am Abend des Wertungstages stattfindet, müssen sich die Schüler, Lehrer und Eltern gedulden. Gerade diese Zeit ist sehr schwer - möchte man doch so gern wissen, welche Punktzahl und welchen Preis die Jury für die Leistung gegeben haben. Hinweise können schon im vorher stattfindenden Beratungsgespräch gesammelt werden. Die Jury besteht aus renommierten Musikern, Professoren und Kulturschaffenden und vergibt nicht nur Punkte und Preise sondern berät die angehenden Musiker auch. Sie gibt Tipps für Schüler und Lehrer, erklärt, wo die Arbeit am Instrument schon sehr erfolgreich war und an welchen Stellen man die eigenen Fähigkeiten noch ausbauen kann. Eine Punktzahl wird aber nicht verraten. Diese gibt es eben doch erst in der monumentalen, 35 Meter hohen St. Georgenkirche, wo auch das abendliche Abschlusskonzert stattfindet.
Und die Preise können sich sehen lassen: Das Blockflötentrio mit Lea Nötzel, Anna Lena Horst, Mariska Michaelis und die Sängerin Lisann Wassermann haben sich einen dritten Preis, Florian Hinz und Anna Skaisgirski in der Wertung Klavier-solo einen zweiten und das Violinenduo Hagen Frick und Annika Kempf einen ersten Preis erspielt. Ergebnisse, die freudig stimmen. "Unsere Schüler haben Tolles geleistet." betont Karin Knöfel "Die lange und intensive Arbeit wurde belohnt und ich bin sehr stolz auf die Musiker und unsere tollen Lehrer!"

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