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Gesang
„Schon immer war es mein Wunsch, etwas von dem zurückzugeben, was ich an dieser Musikschule erlernen durfte.“ So beschreibt Lars Grünwoldt seine Motivation zum Gesangslehrer an der Malchiner Regionalmusikschule. Seit September 2008 gehört er zu den Honorarkräften und unterrichtet sowohl Kinder als auch Erwachsene im Fach Gesang.
Das Interessante ist, dass die Malchiner Musikschule keineswegs fremd für ihn ist. Im Gegenteil, er selbst war Schüler von Karin Knöfel, in den Fächern Gesang, Klavier und Gehörbildung. Mit 14 Jahren wurde er in die Spezialklasse des Goethe-Gymnasiums Demmin aufgenommen, an dem er bis 1994 zusätzlich zu seinem Gesangsunterricht am Rostocker „Rudolf Wagner-Règeny“ Konservatorium die musikalische und schulische Ausbildung genoss. Von 1996 bis 2004 studierte Lars Grünwoldt an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei dem Bariton Anthony Baldwin und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlins bei Professor Scott Weir. Zudem besuchte er zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Thomas Quasthoff und Dietrich Fischer-Dieskau.
Lars Grünwoldts musikalische Erfolge sind zahlreich, so gewann er 2003 den Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg und wurde 2005 mit einem Stipendium der von Yehudi Menuhin initiierten Stiftung „Live music now“ ausgezeichnet. Heute wirkt der Bariton sowohl bei verschiedensten Opernproduktionen mit, aber auch zahlreiche Liederabende und Kammermusikkonzerte im In- und Ausland füllen seinen Terminkalender. So zum Beispiel arbeitet er seit vielen Jahren mit der Pianistin Stefanie Hoernes zusammen, aber auch mit dem Rimsky-Korsakoff-Streichquartett.
Trotz dieser Fülle an Tätigkeiten wollte sich Lars Grünwoldt schon lange dem Vermitteln von Musik widmen. Nicht vordergründig, um neue große Künstler zu schaffen, vielmehr gehe es ihm darum, Freude und Lust am Musizieren zu vermitteln und zu fördern. „Gerade heute wird immer mehr an Kultur gespart“, sagte Grünwoldt in einem Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk im Dezember 2008, „und ich denke, dass man gerade das nicht zulassen darf. Ich merke immer wieder, wie sehr es Menschen Freude macht, wenn sie singen oder musizieren können. Und genau diese Freude möchte ich fördern und begleiten.“
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